Leutkirch – Leichte Verletzungen hat ein 36-Jähriger am Mittwoch (8.7.) kurz vor 16.30 Uhr erlitten, als er im Rahmen eines Streitgesprächs von einer 17-Jährigen mit einem Messer angegriffen worden sein soll. Die beiden Beteiligten hatten sich ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge am ehemaligen Krankenhaus zu einer Aussprache getroffen.
Ravensburg – Neue Wohn- und Gewerbegebiete auf sensiblen Flächen, landwirtschaftlich genutzte Moorböden, Windkraft im Wald – die Konflikte, wie die Flächen in der Region Bodensee-Oberschwaben am sinnvollsten genutzt werden sollten, spitzen sich zu. Das Förderprojekt „Zukunft Flächennutzung“ des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO) befasst sich mit genau diesem Thema. Am 7. Juli fand der Auftakttermin des Projekts statt. Hier die Mitteilung hierzu von Seiten des RVBO:
Wangen – August Braun, bedeutender Maler aus Wangen, wäre heuer 150 Jahre alt geworden. Am 10. Juli begibt man sich in Wangen auf Spurensuche. Günter Brutscher, Theologe, ehemaliger Schulleiter und ein sehr guter Kenner der hiesigen Sakralkunst, spricht über August Braun und seinen Neffen Josef Braun. Im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung gibt es Werke von Braun unter anderem in den Pfarrkirchen Arnach, Schloß Zeil und Rötenbach – und selbstredend vieles in Brauns Geburtsort Wangen.
Reute – Im Vorfeld des Brunnenfestes in Reute nutzten örtliche Vereine die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Bei sommerlichen Temperaturen bauten die Beteiligten ihre Stände und Mitmachstationen auf und kamen mit Interessierten ins Gespräch. Ein Anziehungspunkt war der Stand des Sozialverband VdK Ortsverband Reute.
Bad Wurzach – Der Treffpunkt Asyl Bad Wurzach e. V. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Vereinsjubiläum! Am 21. Juli im Evangelischen Gemeindehaus. Anita Rölle, die stellvertretende Vorsitzende des Treffpunkts Asyl Bad Wurzach e. V., schreibt in der Einladung:
Bad Wurzach – Seit dem 4. Mai 2026 wird die Kurhausgenossenschaft von einem hauptamtlichen Vorstand geführt: Giorgio Maucher. Er rückte, mit dem Plazet der Generalversammlung vom 3. Februar 2026 ausgestattet, an die Stelle des ehrenamtlichen Vorstandes Sascha Dargel, dessen dreijährige Amtszeit am 3. Mai 2026 geendet hat. Dargel hatte sich beim Aufbau der Genossenschaft mit viel Herzblut eingebracht und rückt nun ins zweite Glied, steht aber dem Projekt nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Bernhard Schad fungiert unverändert weiterhin als ehrenamtlicher Vorstand. Zweiter Hauptamtlicher ist Mike Holland, der Küchenchef; er steht im zweiten Jahr am Herd des Kurhauses. Giorgio und Mike lassen sich viel einfallen, um das Restaurant „Torfstecher“ und den Kursaal, von den Genossen „Panoramasaal“ genannt, auszulasten. Wie es um die Kurhausgenossenschaft, die mehr als 900 Mitglieder zählt (die 1350 Anteile zu je 500 € gezeichnet hatten), steht, darüber geben Vorstand und Aufsichtsrat bei der Generalversammlung am 21. Juli Rechenschaft.
Bad Wurzach – Die Wetterprognosen waren so, dass man es riskieren konnte. Punkt 21.00 Uhr setzte sich am Sonntagabend die Prozession unter den Klängen der Stadtkapelle in Bewegung Richtung Gottesberg. Doch schon bei den ersten Schritten begann es zu tröpfeln. Und der Regen wurde immer stärker. Unser Reporter Ui Gresser berichtet:
Isny – „Eure Arbeit wird wertgeschätzt.“ So Stadtrat Gebhard Mayer (Freie Wähler) am Montagabend im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats in Richtung etlicher Flüchtlingsbetreuerinnen von der Diakonie Isny. Für 2025 legen diese Frauen ihren Jahresbericht vor.
Montagabend. Im Sitzungssaal des Isnyer Rathauses ringt der Verwaltungsausschuss um einen Kompromiss. Ziel: Die vielflach gelobte Flüchtlings-Betreuungsarbeit der Diakonie weiterhin möglich machen.
Mit genügend Geld. Dieses fehlt aber allgemein in der Stadtkasse. Und zwar auch deshalb, weil „politisch Verantwortliche“ im fernen Stuttgart und im noch weiter entfernten Berlin zwar wuchtige Beschlüsse fassen, dann aber nicht genügend Geld dafür den Gemeinden zufließen lassen.
So etwa beim Ausbau der Kinderbetreuung. Oder auch bei der Flüchtlingsberatung. Dabei handelt es sich gar nicht um eine rein milde Gabe, sondern um begleitende Beihilfe dazu, dass die so beratenen Geflohenen sich ordentlich ins deutsche Arbeitsleben eingliedern. Dort werden sie gebraucht – etwa in der Gastronomie oder der Pflege.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat kürzlich zu Beginn seiner Regierungszeit erklärt, das Land werde den Gemeinden keine Aufgaben mehr zuschieben, ohne zu klären, mit welchem Landesgeld dafür die Rathäuser rechnen dürfen. Eine klare Ansage. Gut so!
Ihr sollten jetzt auch ebenso nachprüfbar finanziellen Folgen folgen. Mit Geld vom Land. Denn noch nie erhielt der deutsche Staat so viel Steuern wie heutzutage. Dann darf von ihm erwartet werden, dass er damit sinnvoll umgeht. Auch von Stuttgart aus in die Gemeinden des Landes. Julian Aicher
Bad Waldsee – Bereits zum 28. Mal hat die Firma Omnibus-Müller ihren Sozialen Förderpreis verliehen. In der Mensa der Döchtbühlschule wurden am Dienstag (7.7.) Schülerinnen und Schüler aus Bad Waldsee und Bergatreute ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ihre Mitschüler, ihre Schule oder für andere Menschen einsetzten.
Bad Waldsee – Der Waldseer VfB-Fanclub „Bollwerk Süd“ blickt auf eine außergewöhnliche und ereignisreiche Saison zurück. Mit inzwischen mehr als 200 Mitgliedern durfte die Fangemeinschaft zahlreiche unvergessliche Momente rund um ihren VfB Stuttgart erleben.
Leutkirch / Ochsenhausen – Bei Lions-Clubs steht zur Jahresmitte stets der Stabwechsel an. So übergab jetzt Dr. Manfred Schraag bei einer Feier in Ochsenhausen die Präsidentschaft des Leutkircher Clubs an Ilona Szász. 2026 ist überdies ein besonderes Jahr: Gegründet 1965, wurde der Service-Club dann 1966, also vor 60 Jahren, festlich aus der Taufe gehoben. Aus diesem Anlass hat man jetzt auch einmal Bilanz gezogen: Allein in den letzten zwanzig Jahren wurden über Aktionen wie den jährlichen zweitägigen Flohmarkt sowie den seit 2020 laufenden Verkauf der Lions-Adventskalender stattliche 566 000 Euro für gute Zwecke gesammelt.
Wangen – Der Kindergarten „Pusteblume“ in den Auwiesen ist seit einigen Monaten in Betrieb. Am Samstag, 11. Juli, kann ihn sich die interessierte Öffentlichkeit von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr beim „offenen Nachmittag“ anschauen.
Bad Waldsee – Die befestigten Grillstellen der Stadt Bad Waldsee können ab sofort wieder genutzt werden. Dabei sind jedoch einige wichtige Sicherheitsvorgaben zu beachten: Offene Feuer mit starkem Funkenflug sind nicht erlaubt. Zum Grillen wird die Verwendung von Grillkohle empfohlen.
Außerdem weist die Stadt darauf hin, dass das gesetzliche Rauchverbot im Wald vom 1. März bis 31. Oktober weiterhin gilt und unbedingt einzuhalten ist.
Die Grillstellen können wie folgt reserviert werden:
Isny – Das Regionale Energieforum Isny (REFI) organisiert wieder eine Besichtigungsfahrt. Am Samstag, 18. Juli, geht es nach Kempten zur Müllverbrennungsanlage der ZAK, mit deren Abwärme in Kempten viele Haushalte über ein Fernwärmenetz versorgt werden. Die etwas mehr als zweistündige Besichtigung startet um 9.30 Uhr. Zuerst gibt es einen Info-Film und danach eine Führung durch die Anlage. Verbindliche Anmeldungen sind nur bis Donnerstag, 9. Juli, 12.00 Uhr unter fischer@energieforum-isny.de möglich. Wer sich zuerst anmeldet, bekommt einen Platz. Die Anfahrt erfolgt mit Privat-PKW (eventuell Vereins-Bus); es werden keine Gebühren erhoben, aber eine Spende für REFI wird gern entgegengenommen.
Weingarten – Frisch, fruchtig und mit viel ehrenamtlichem Einsatz entstanden: Die Weinbergfreunde haben im Klostergarten traditionell den neuen Jahrgang des Martinsbergs präsentiert. Im vergangenen Sommer rund um die Basilika gereift und im September sorgfältig von Hand verlesen, sind aus den Trauben rund 1000 Liter Johanniter gekeltert worden.
Friedrichshafen – Die versehentliche Auslösung der Gefahrenmeldeanlage am Schulzentrum in der Steinbeisstraße in Friedrichshafen hat am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz der Polizei und des Sanitätsdienstes gesorgt. Der Alarm wurde gegen 8.15 Uhr ausgelöst, woraufhin sich die rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal der Verbundschule in ihren Klassenräumen einschlossen. Der Informationsdienst SWD sprach zu jenem Zeitpunkt von Amoklauf-Verdacht. Schnell stellte sich heraus, dass nach derzeitigem Erkenntnisstand eine unbeabsichtigte Fehlbedienung an einem Auslöseschalter Grund für die Alarmauslösung war und keine tatsächliche Gefahrenlage bestand.